» Kino

Bloghot

Medien Weblog

My Bloody Valentine 3D

Ab 21. Mai 2009 im Kino: “My Bloody Valentine 3D” – Im ersten 3D-Horrorfilm macht ein maskierter Spitzhackenmörder Jagd auf drei Freunde.

Inhalt des Films: Eine schreckliche Tragödie veränderte einst die Kleinstadt Harmony auf ewig: Der junge Bergarbeiter
Tom verursachte im Schacht einen Unfall. Fünf Kollegen starben, einer konnte im Koma geborgen werden: Es war Harry Warden. Genau ein Jahr später, an einem Valentinstag, erwachte Warden und brachte 22 Menschen mit der Spitzhacke um. Zehn Jahre danach kehrt Tom nach Harmony zurück. Die Todesfälle von einst machen ihm ebenso zu schaffen wie das ungeklärte Verhältnis zur Ex-Freundin Sarah, die inzwischen mit Kleinstadt-Sheriff Axel liiert ist. Ausgerechnet in dieser Nacht wird Harmony von seiner grausamen Vergangenheit eingeholt: Der Spitzhacken-Killer geht wieder um!

My Bloody Valentine 3D

Mit frappierenden Effekten der 3D-Digitaltechnik wird der Zuschauer in diesem Grubenschocker der Mordlust eines maskierten Bergmannes ausgesetzt. Werden “Supernatural”-Star Jensen Ackles und Sin City-Schönheit Jaime King dem Monstrum entkommen? Das Werk des Horror-Experten Patrick Lussier (“Wes Craven presents Dracula”) ist ein alle Sinne ansprechender Vorbote der digitalen 3-D-Revolution.

My Bloody Valentine 3D – Kino Trailer

Eine kleine Geschichte des 3D-Bewegtbildes

Der Traum, die Zweidimensionalität der Kinoleinwand zu durchbrechen, ist fast so alt wie das Kino selbst: Schon die Gebrüder Lumiere versetzten ihr Publikum Ende des vorletzten Jahrhunderts in helle Aufregung, als sie einen Zug beinahe frontal ins Bild hinein fahren ließen. Bei den ersten Vorführungen von Die Ankunft eines Zuges (L’Arrivée d’un Train, 1896) sprangen die Besucher vor Schreck von ihren Stühlen. Dazu bedurfte es allerdings noch keiner ausgefeilten 3-D-Technik, die kinematographisch ungeschulten Zuschauer waren einfach überrumpelt. Eine Sensation! Sie bildet gleichsam die Urszene für sämtliche Horror-, Action- und Spannungsfilme, mit denen das Kino sein Publikum noch Dekaden später in Atem hielt.

Ein halbes Jahrhundert nach dem einfahrenden Zug der Lumieres aber hatte das Kino auf einmal erheblich an Attraktivität eingebüßt. Eine kleine Apparatur namens Fernsehen warb den großen Lichtspielhäuser das Publikum ab. Hollywood musste sich etwas einfallen lassen, um dem Publikumsschwund zu begegnen. So entpuppte sich die 3-D-Technik Anfang der fünfziger Jahre als Segen. Zogen stereoskopische Filme doch die Zuschauer gleichsam ins Geschehen hinein, und das auch noch in Farbe: Da rast was auf uns zu, da greift jemand nach uns, da springt uns etwas an die Gurgel! Ein Erlebnis, das den Abend vor der Schwarz-Weiß-Glotze verblassen ließ, selbst wenn man dafür sperrige Rot-Grün-Brillen aus Pappe tragen musste.

Es waren nicht so sehr die Geschichten dieser ersten Welle von 3-D-Filmen, sondern die Schockeffekte darin, die für Furore sorgten. Der Horror schien jetzt direkt von der Leinwand hinab aufs Publikum zu wirken. Der Zuschauer glaubte zum Beispiel selbst durchs Gruselkabinett von André de Toths Das Kabinett des Professor Bondi (House of Wax, 1953) zu irren; er fühlte die mörderischen Klauen in Alfred Hitchcocks Bei Anruf Mord (Dial M for Murder, 1954) quasi auf den eigenen Schultern; und der unheimliche Kiemenmensch aus Jack Arnolds Der Schrecken vom Amazonas (The Creature from the Black Lagoon, 1954) kroch auf einmal aus seinem wässrigen Versteck direkt in die Sitzreihen der Kinos.

Das Lichtspielhaus war zur dreidimensionalen Geisterbahn geworden. Und das Kino der Angst wurde wie kein anderes Genre von den Möglichkeiten der Stereoskopie befruchtet. So verwundert es nicht, dass sich kleine dreckige Indie-Produktionen weiterhin der Technik bedienten, als der 3-D-Rummel schon längst abgeklungen war und die meisten Kinobesitzer wegen der umständlichen, nicht immer voll funktionierenden Technik Abstand nahmen.

Dabei hatten die kleinen dreckigen Filme durchaus ihren Reiz: So zog der kanadische B-Movie Die teuflische Maske (The Mask, 1961) das Publikum mit drogeninspirierten psychedelischen Sequenzen in den Bann, während Andy Warhol’s Frankenstein (1973) klassischen 3-D-Horror mit neumodischer Softporno-Ästhetik kombinierte.

Erst in den frühen Achtzigern kamen die Versprechungen des 3-D-Kinos noch einmal im großen Stil in die Kinos zurück. Anlass war wieder mal ein Horrorfilm: Für Und wieder ist Freitag, der 13. (Friday, the 13th III, 1982) entwickelte die 3-D-Technik eine noch größere Direktheit – und bescherte dem dritten Teil der Slasher-Saga an der Kinokasse das doppelte Einspielergebnis seines Vorgängers. Ein Erfolg, der Verantwortliche anderer Franchise-Produktionen anspornte: Auch der dritte Teil von Der weiße Hai (Jaws 3-D, 1983) und der dritte Teil von Amityville (Amityville 3-D, 1984) wurden als dreidimensionaler Horrorparcours in Szene gesetzt.

Doch die hohen Kosten, die aufwändige Logistik und die zuweilen Kopfschmerzen verursachenden Polfilterbrillen sorgten dafür, dass entsprechende Filme dann bald doch nicht mehr ihren Weg ins Kino fanden. Fast 20 Jahre lang fristete die einst so revolutionäre Technik ein Schattendasein in IMAXDokumentationen. Doch die Hindernisse, die über Jahre in vielen amerikanischen Kinos einer Breitwand-Präsentation im Wege standen, sind inzwischen behoben. RealD und Dolby 3D Digital Cinema sorgen für ganz neue Standards.

Zumindest in den USA sind die 3-D-Versionen von Trickfilmen wie Der Polarexpress (The Polar Express, 2004), Himmel und Huhn (Chicken Little, 2005) und Die Legende von Beowulf (Beowulf, 2007) sehr viel erfolgreicher gelaufen als ihre „Flachbild“-Gegenstücke. Die Sequels großer computergenerierter Kinosagen wie Shrek, Cars oder Toy Story werden allesamt 2009 mit 3-D-Varianten an den Start gehen und so für ein ganz neues Trickfilmfeeling sorgen.

Das Kino der Angst aber erlebt durch MY BLOODY VALENTINE 3D eine neue Art der Unmittelbarkeit: Wenn hier die Spitzhacke eines Bergarbeitermonstrums, aufgenommen mit den modernsten Mitteln der digitalen Stereoskopie auf uns niederfährt, wird der alte Angstschrei, der seit den Gebrüdern Lumiere durch das Kino hallt, mit ganz neuer Bedeutung gefüllt: Da rast was auf uns zu!

My Bloody Valentine 3D
Kinostart: 21. Mai 2009 im Verleih der Kinowelt

David Kross und Kate Winslet in der Vorleser

David Kross exklusiv in Maxi über seine Liebesszenen mit Kate Winslet: “Ich war wahnsinnig aufgeregt. Auch weil Kate viel älter ist, und so ein großer Star”

David Kross – von Regisseur Detlev Buck aus dem Bio-Unterricht direkt auf die Kinoleinwand gecastet. “Ich habe einfach Glück gehabt”, erklärt der Schauspieler, der nicht einmal Schauspielunterricht nahm, bescheiden im Exklusiv-Interview mit der Frauenzeitschrift Maxi. “Bei mir hat sich schon ein bißchen was verändert in letzter Zeit. Aber das ist ja bei allen so. Jedes Leben ist irgendwie besonders.”

Nebenrollen? Nein Danke, Kross stieg direkt als Titelheld ein. Nach Hauptrollen in “Knallhart” und “Krabat” ging es direkt nach Hollywood: Highlight seiner jungen Karriere ist die Titelrolle in “Der Vorleser”, der Verfilmung von Bernhard Schlinks gleichnamigen Bestseller-Roman. An der Seite von Kate Winslet überzeugt der 18-Jährige erneut mit seinem Ausnahmetalent. Die Hollywood-Schauspielerin hat es ihm sichtlich angetan: “Ich finde sie so beeindruckend (…) Ich weiß noch genau, wie sie mich empfangen hat, als wir uns zum ersten Mal in New York trafen. Sie hat die Arme ausgebreitet und ganz laut ‘Helooo!’ gerufen. Da wusste ich, dass ich sie mögen würde.” Mit den Sexszenen habe er sich anfangs dennoch schwergetan. “Ich war wahnsinnig aufgeregt. Auch weil Kate viel älter ist, und so ein großer Star. Irgendwann war´s mir aber egal”, gesteht Kross.

Wenn David Kross mal nicht vor der Kamra steht, zieht es ihn zurück in seine Heimat. Bis heute wohnt der Shooting-Star bei seinen Eltern in Bargteheide bei Hamburg. “Nach Hause kommen ist schön. Es fühlt sich warm und gemütlich an”, so Kross in Maxi.

“Der Vorleser” startet übrigens am 26. Februar in den deutschen Kinos.

Oscar 2009 in Hollywood

Grosser Gewinner des Oscar Abends ist der Film “Slumdog Millionaer” von Regisseur Danny Boyle, der neben dem Regie- auch den Oscar für den besten Film bekam. Insgesamt wurden diesem Film bei zehn Nominierungen acht Oscars verliehen.

Als beste weibliche Hauptdarstellerin wurde Kate Winslet fuer “Der Vorleser” ausgezeichnet, während den Oscar als bester männlicher Hauptdarsteller Sean Penn für seine Rolle in “Milk” gewann. Heath Ledger wurde posthum mit dem Oscar als bester Nebendarsteller in “The Dark Knight” ausgezeichnet.

Kein Oscar für RAF Film: Der Baader Meinhof Komplex mit Martina Gedeck und Moritz Bleibtreu ging hingegen leer aus.

Twilight – Biss zum Morgengrauen

Neuer Vampir-Film im Kino: “Twilight – Bis(s) zum Morgengrauen”. Hier der aktuelle Kino-Trailer

Kinostart: 15.01.2009

author: Stephenie Meyer
Darsteller:
Kristen Stewart, Robert Pattinson, Justin Chon, Anna Kendrick, Rachelle Lefevre, Nikki Reed, Cam Cigandet, Michael Welch, Peter Facinelli, Elizabeth Reaser, Jackson Rathbone, Ashley Greene, Kellan Lutz, Christian Serratos

(via: Twitter)

Indiana Jones – Star Shia LaBeouf

“Indiana Jones”-Star Shia LaBeouf verrät, wie er zu seiner Rolle kam: “Ich bekomme gute Filmjobs, weil ich immer pünktlich bin und mich nie übers Essen am Set beschwere.”

“Ich verrate Ihnen, warum ich gute Filmjobs kriege. Erstens bin ich immer pünktlich. Und zweitens beschwere ich mich nie übers Essen am Set”, sagt Schauspieler Shia LaBeouf im Interview mit GQ Gentlemen’s Quarterly. Auf diese Weise konnte er wohl auch Hollywood-Regisseur Steven Spielberg überzeugen, der ihn für die Rolle des Mutt Williams in “Indiana Jones und das Königreich des Kristallschädels” engagierte. Dass es an seiner – verglichen mit anderen Größen Hollywoods – geringen Gage liegen könnte, glaubt LaBeouf nicht: “Es stimmt, ich kriege ein kleines Honorar. Aber die meisten Kollegen würden noch Geld draufzahlen, um bei ‘Indiana Jones’ mitspielen zu dürfen.” Am 22. Mai kommt die Fortsetzung der Abenteuerreihe in die Kinos.

Seinen Erfolg schreibt LaBeouf vor allem seinem Fleiß zu: “Ich verspreche Ihnen: In Hollywood gibt es in meiner Altersklasse nur wenige, die besser vorbereitet zu den Castings gehen als ich. Ich habe kein Problem damit, auch beim fünften, sechsten und siebten Vorsprechen noch mit bester Laune aufzutauchen.” Ungeachtet seiner steilen Karriere bleibt der Schauspieler jedoch auf dem Boden: “Ich sage nicht: ‘Oh God, ich bin ein großer Künstler, ich werde jetzt die Welt verändern.’ Man gibt mir ein Drehbuch, und ich sage meinen Text auf. Gern auch in 100 Varianten. Dann ist Feierabend, und wir trinken ein Bier.” Auch vor einem übersteigerten Medieninteresse durch den neuen Film fürchtet er sich nicht: “Ich führe ein unauffälliges Dasein, wenn ich nicht arbeite. Könnte mir nichts Langweiligeres vorstellen als Paparazzi-Bilder aus meinem Privatleben.”

Das vollständige Interview mit Shia LaBeouf lesen Sie in der aktuellen Ausgabe von GQ.