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CeBIT 2009

Nach kraftvollem Start und gutem Verlauf verbreitet die CeBIT 2009 Zuversicht in der internationalen ITK-Branche. “Ein Großteil der 4300 Unternehmen aus 69 Ländern hat auf der CeBIT neuen Mut gefasst”, sagte Ernst Raue, CeBIT-Vorstand der Deutschen Messe AG, am Sonntag in Hannover.

“Viele Aussteller und Besucher verlassen Hannover mit neuer Hoffnung, vollen Auftragsbüchern und einer soliden Basis für neues Geschäft.” Die Messe sei entsprechend der Erwartungen verlaufen.

Mehr als 400 000 Besucher, knapp 20 Prozent weniger als im Vorjahr, nutzten die CeBIT 2009, um neue Geschäfte auf den Weg zu bringen. Da der Anteil der Fachbesucher deutlich stieg, wurden die Erwartungen vieler Unternehmen klar übertroffen. “Unternehmen, die sich gut vorbereitet haben, berichten von einem Plus relevanter Geschäftskontakte von mehr als 20 Prozent”, sagte Raue. “Wenn wir die wesentlichen Parameter betrachten, erreicht die CeBIT 2009 das hohe Niveau des vergangenen Jahres. Wir sind sehr zufrieden. Diese CeBIT hat sich für Aussteller und Besucher gelohnt. Sie war hocheffizient.”

Der Anteil der ausländischen Besucher blieb mit 20 Prozent stabil. Weniger Besuche aus Asien wurden durch Zuwächse aus Amerika und dem Mittleren Osten ausgeglichen.

Der Gouverneur des Partnerlandes Kalifornien, Arnold Schwarzenegger, habe bereits bei der Eröffnung die Richtung vorgegeben. “Mit Optimismus und Willensstärke hat er die ITK-Branche bestärkt, entschlossen die derzeitigen Chancen zu nutzen”, sagte Raue. “Dieser Impuls ist auf dem gesamten Gelände angekommen.”

Die CeBIT entwickelte sich weiter zur zentralen Kommunikationsplattform zwischen internationaler ITK-Branche und Anwenderindustrien. Durch die Zusammenarbeit mit dem “CIOcolloquium”, dem unabhängigen Netzwerk der IT-Chefs der größten deutschen Unternehmen, führte die CeBIT Angebot und Nachfrage auf höchstem Niveau zusammen.

Bei den CeBIT Global Conferences zeigte der große Besucherzuspruch, dass gerade in Zeiten der Krise die Diskussion und der persönliche Austausch existenziell sind. “Die Liste der Sprecher las sich in diesem Jahr wie das Who is Who der internationalen ITK-Branche. Wie wichtig die CeBIT auch als wirtschaftspolitische Plattform ist, zeigten mehr als 100 politische Delegationen aus aller Welt”, sagte Raue.

Im Mittelpunkt des Interesses standen in diesem Jahr vor allem die Themen Effizienzsteigerung und Kostensenkung in allen Bereichen der Business-IT.

In der Green IT World zeigten internationale Konzerne, dass grüne Technologien die Kostenstrukturen der Unternehmen erheblich verbessern können.

In der neuen Webciety-Area standen businessorientierte Web-Anwendungen und -Geschäftsmodelle im Fokus. “Dieses neue Konzept ist voll aufgegangen. Wir haben neue Unternehmen für die CeBIT begeistert. Bereits die Hälfte der Webciety-Aussteller hat fürs nächste Jahr zugesagt”, sagte Raue. Auch der automotiveDAY sei sehr erfolgreich verlaufen. “Wir werden diese Vertikalisierung in Zukunft vorantreiben. Wir gehen noch tiefer als bisher in die Themen.”

Die neue Generation von Smartphones, Netbooks und Navigationssystemen zeigten die Zukunft des mobilen Internets. Im Planet Reseller orderten Fachhändler bei den Ausstellern in diesem für den Handel vorbehaltenen Bereich.

In der Security World diskutierten Experten über die künftigen Herausforderungen der IT-Sicherheit. Im Future Parc demonstrierten Forschungsinstitute ihre Funktion als Innovationsmotor der ITK-Branche. IT-Einsatz im Gesundheitswesen stand bei der TeleHealth auf dem Programm. Die Aussteller im Public Sector Parc präsentierten Lösungen für mehr Effizienz in der öffentlichen Verwaltung.

“In diesen Zeiten eine Messe mit globaler Wirkung, 4 300 Ausstellern und mehr als 400 000 Besuchern zu veranstalten, ist für die Branche und uns ein großer Erfolg und unterstreicht die Kraft der CeBIT”, sagte Raue. “Wir werden einmal mehr als starke Veranstaltung gesehen. Mehrere Unternehmen, die in diesem Jahr nicht mit einem eigenen Stand auf der CeBIT waren, haben deutliches Interesse an einer Rückkehr im nächsten Jahr angemeldet.”

Die nächste CeBIT wird vom 2. bis zum 6. März 2010 in Hannover ausgerichtet.

Die Geschichte der IT-Revolution

FINANCIAL TIMES DEUTSCHLAND startet historische Serie “Die Geschichte der IT-Revolution”

Ob im Büro, am heimischen PC, an der Spielkonsole, im Internet oder am Handy – die Informationstechnologie hat unseren Alltag geprägt wie kaum eine andere Entwicklung in den vergangenen Jahrzehnten. Sie hat Wirtschaft und Gesellschaft so grundlegend verändert, wie es niemand für möglich gehalten hat.

Die FINANCIAL TIMES DEUTSCHLAND porträtiert in ihrer neuen, großen Serie “Die Geschichte der IT-Revolution”, die am 13. März 2008 startet, die wichtigsten Player und Meilensteine der IT-Geschichte.

Gründer wie Bill Gates oder Steve Jobs gelten längst als Wirtschaftsikonen. Die legendäre Hewlett & Packard-Garage in Palo Alto, die Keimzelle des Silicon Valley, ist zum Symbolbild für IT-Revolution geworden. Die Informationstechnologie hat nicht nur die Arbeitswelt, sondern die gesamte Gesellschaft revolutioniert: IT ist zum Lifestyle-Produkt geworden, hat die Kommunikation vereinfacht, aber auch Ängste vor dem “gläsernen Menschen” entfacht.

Die Serie startet mit einem großen Artikel auf der Agenda-Aufschlagseite und wird bis zum 24. April immer dienstags und donnerstags auf einer ganzen Seite beschreiben, wie es zur Entwicklung von IBM bis Google kam, wie sich Rechner, die einst Tonnen wogen und ganze Räume ausfüllten, in kleinste Mikroprozessoren verwandelten, wie das Internet und drahtlose Kommunikation schließlich die ganze Welt eroberten.

Am letzten Tag der zwölfteiligen-Serie liegt der FTD ein hochwertiges und aufwändig gestaltetes Poster bei, das einen Überblick über die Meilensteine der IT-Geschichte bietet und die Entwicklung der vergangenen 40 Jahre nachzeichnet.

“Die Informations- und Kommunikationstechnologie hat nicht nur Produktionsprozesse verwandelt und neue Industriezweige geschaffen, ohne Digitalisierung und Vernetzung wäre auch die Globalisierung undenkbar”, sagt Nikolaus Förster, Ressortleiter Agenda, “deshalb ist die Branche so spannend wie kaum eine andere.”

Sex im Internet – Kick per Klick

Kick per Klick: Verlieren wir alle Hemmungen? Pornografie ist mittels Internet zum Massenphänomen geworden – nicht mehr nur für Männer.

Googelt man das Stichwort “Sex”, spuckt die Suchmaschine 460 Millionen Links aus. Rund ein Drittel aller deutschen Internetnutzer konsumieren Pornografie online. Die Darstellung von Sex ist kein Phänomen der Neuzeit. Schon steinzeitliche Höhlenwände weisen Darstellungen kopulierender Paare auf. Das Internet hat allerdings ganz neue Dimensionen geschaffen: Die verlorene Lust im Ehebett erwacht bei so manchem Partner wieder vor dem Computer. Paare stellen ihre privaten Sexfilmchen ins Netz. Und auch immer mehr Frauen entwickeln nackte Leidenschaften fürs WorldWideWeb.

Die Titelgeschichte der aktuellen P.M. PERSPEKTIVE fragt nach, wohin  diese gesellschaftliche Entwicklungen führen wird – in eine Gesellschaft ohne Scham und Moral? Und wie gefährlich ist Pornografie wirklich?

P.M. PERSPEKTIVE ist ab sofort im Handel für 5,00 Euro erhältlich.

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