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Microsoft – Abfindung EX-Mitarbeiter

Microsoft – gekündigte Mitarbeiter des Softwarekonzerns dürfen ihre Abfindung nun doch behalten – Micosoft zeigt sich einsichtig wegen negativer Schlagzeilen in der Presse.

Microsoft-Personalchefin Lisa Brummel übt sich nach Negativschlagzeilen über Rückforderung von Abfindungszahlungen von ehemaligen Beschäftigten in Schadensbegrenzung. “Ich denke, es lohnt sich für uns nicht, das Geld weiter zurückzufordern”, sagte Brummel dem San Francisco Chronicle. “Es hat für uns keinen Sinn mehr, den eingeschlagenen Weg weiter zu verfolgen.

Jobmotor Software – 193.000 neue Arbeitsplaetze

IDC-Studie: Jobmotor Software – 193.000 neue Arbeitsplätze in Deutschland bis 2011

Bis 2011 werden in Deutschland 193.000 neue Arbeitsplätze rund um die Erstellung, Installation, Wartung oder den Vertrieb von Software entstehen. Dies ermittelten die Analysten von IDC in einer von Microsoft beauftragten Studie. Darin wird die Bedeutung von IT und Software für die Volkswirtschaften in über achtzig Ländern untersucht. 2007 sind laut IDC in Deutschland insgesamt etwa 1,6 Millionen Menschen in der IT-Industrie beschäftigt. Über 60 Prozent dieser Arbeitsplätze haben einen Software-Bezug.

In Deutschland wird die Zahl der Software-Jobs laut IDC bis 2011 um jährlich 5,2 Prozent steigen (IT-Branche insgesamt: 2,7 Prozent). “Die IDC-Studie zeigt: Als Querschnittstechnologie ist Software ein echter Job-Motor”, kommentiert Achim Berg, Vorsitzender der Geschäftsführung der Microsoft Deutschland GmbH, die Ergebnisse. Auch weltweit prognostizieren die IDC-Forscher der Softwarebranche den größten Jobzuwachs: Bei einem jährlichen Anstieg um 5,7 Prozent sollen bis 2011 weltweit insgesamt 4,6 Millionen Arbeitsplätze entstehen.

Software-Investitionen steigen

Für 2007 erwartet IDC in Deutschland IT-Investitionen von 60,8 Milliarden Euro (Software-Investitionen: 14 Milliarden Euro). Die Ausgaben für Software werden laut IDC bis 2011 mit 6,2 Prozent im Jahr stärker steigen als die Gesamt-Investitionen in IT (5,3 Prozent). “Auch wenn Software-Investitionen nur ein Viertel der IT-Investitionen ausmachen, zeigt die Studie den enormen Beschäftigungseffekt des Produktes ‘Software’ – nicht nur bei den Softwareherstellern selbst, sondern auch bei Hardwareproduzenten, IT-Dienstleistern oder Anwendern”, ergänzt Frank Naujoks, Research Manager Software, IDC Central Europe GmbH.

Bedeutung des “Microsoft-Ecosystems” in Deutschland

Dem “Microsoft-Ecosystem” – vorrangig kleine und mittelständische IT-Unternehmen, die Produkte und Services auf Basis der Microsoft-Technologie anbieten – kommt dabei laut IDC eine Schlüsselrolle zu: Hier arbeiten in diesem Jahr 39 Prozent aller Beschäftigten der deutschen IT-Industrie. Pro Euro Umsatz, den Microsoft in diesem Jahr in Deutschland erzielt, erwirtschaften die Unternehmen des Ecosystems 6,82 Euro. Dies sind Umsätze der Hersteller von Hardware, auf denen Microsoft-Software läuft, Umsätze mit Software-Paketen, die auf Microsoft-Plattformen aufsetzen, und aus Services für Software auf Basis der Microsoft-Technologie. Für 2008 rechnen die IDC-Experten damit, dass diese Unternehmen in Deutschland ihrerseits mehr als 4,7 Milliarden Euro in IT investieren werden.

“Wir verzeichnen eine anhaltend hohe Nachfrage unserer Kunden nach Unternehmenslösungen”, ergänzt Markus Schrade, Vorstand des Microsoft-Partners Kumavision AG. “Als das Unternehmen vor exakt 10 Jahren gegründet wurde, starteten wir mit 10 Mitarbeitern. Heute beschäftigen wir 165 hochqualifizierte Software- und Projektspezialisten. Unser Wachstum wird derzeit allerdings dadurch gebremst, dass wir nicht genügend qualifizierte Fachkräfte am Arbeitsmarkt finden, die wir zur Realisierung der Kundenprojekte benötigen.”

Die Ergebnisse der IDC-Studie im Überblick

- In Deutschland werden bis 2011 193.000 neue Software-Jobs entstehen (Weltweit: 4,6 Millionen).

- 2007 sind in Deutschland etwa 1,6 Millionen Menschen in der IT-Industrie beschäftigt. 60 Prozent der Arbeitsplätze haben einen Software-Bezug.

- 39 Prozent der Arbeitsplätze (612.000 Beschäftigte) sind innerhalb des Microsoft-Ecosystems entstanden (42 Prozent/14,7 Millionen Beschäftigte weltweit).

- Weltweit arbeiten 2007 35,4 Millionen Menschen in der IT-Industrie. Bis 2011 sollen weltweit insgesamt 7,1 Millionen neue IT-Arbeitsplätze entstehen. Dabei wird die Software-Industrie bis 2011 mit einem jährlichen Wachstum von 5,7 Prozent innerhalb der IT-Industrie den größten Job-Zuwachs verzeichnen.

- Für 2007 erwartet IDC in Deutschland IT-Investitionen von 60,8 Milliarden Euro (weltweit: 1,2 Billionen US-Dollar). Die Software-Investitionen in Deutschland liegen 2007 bei 14 Milliarden Euro. Sie werden laut IDC bis 2011 mit 6,2 Prozent im Jahr stärker steigen als die Gesamt-IT-Investitionen (5,3 Prozent).

- Pro Euro Umsatz, den Microsoft in Deutschland in diesem Jahr erzielt, erwirtschaften die Unternehmen des Ecosystems 6,82 Euro (Weltweit: 1 US-Dollar Umsatz bei Microsoft = 7,79 US-Dollar Umsatz im Microsoft-Ecosystem).

Karriere? Nicht in Deutschland!

Studie: Arbeitsstandort Deutschland ist unattraktiv für europäische Fachkräfte

71 Prozent der deutschen Fach- und Führungskräfte können sich vorstellen im Ausland zu arbeiten. Dagegen stellt der Arbeitsstandort Deutschland nur für 14 Prozent der europäischen Fachkräfte eine Option dar. Dies ist ein Ergebnis des “International Recruitment Manual”, der bislang umfangreichsten Studie zum Thema Internationales Recruitment der europäische Online-Stellenbörse Stepstone und der Intelligence Group. Für diese wurden 2.171 Unternehmen und 21.000 Fach- und Führungskräfte in neun europäischen Ländern befragt.

Insgesamt können sich 62 Prozent der europäischen Fach- und Führungskräfte vorstellen im Ausland zu arbeiten – 29 Prozent sogar länger als fünf Jahre. Am flexibelsten zeigen sich britische Fachkräfte. Von ihnen sind 88 Prozent an einem Job im Ausland interessiert. Es folgen die Schweden (72 Prozent) und gleich darauf die deutschen Fach- und Führungskräfte (71 Prozent). Mit 46 Prozent streben die Dänen am wenigsten eine berufliche Auslandserfahrung an.

Gänzlich anders sieht die Antwort auf die Frage aus, wohin Europas Fach- und Führungskräfte wollen: Auf der Pole Position steht hier ebenfalls Großbritannien (35 Prozent), gefolgt von Frankreich (30 Prozent) und Spanien (29 Prozent). Deutschland liegt abgeschlagen auf Rang 15. Besonders alarmierend sind die Ergebnisse für technische Berufe, ein eigentlich traditionell deutsches Berufsfeld. Auch hier nennen gerade einmal 14 Prozent der europäischen Ingenieure Deutschland als Präferenz. Zum Vergleich: Frankreich ist für zwei Drittel der europäischen Ingenieure ein anzustrebender Arbeitsstandort.

“Die Ergebnisse der Studie sind alarmierend für die Standortmarke Deutschland. Der so genannte War for Talents ist schon lange kein nationaler Wettbewerb mehr. Vielmehr konkurrieren deutsche Unternehmen im Kampf um qualifizierte Fach- und Führungskräfte mit internationalen Wettbewerbern. Das gilt es zu verinnerlichen”, so Sascha Theisen, Pressesprecher der StepStone Deutschland AG. “Zudem besteht die Gefahr, dass sich der Fachkräftemangel in Deutschland neben demographischen Gründen und unzureichenden politischen Rahmenbedingungen auch durch eine mögliche Abwanderung von qualifiziertem Personal verschärft.” (StepStone)

Jobsuche – Internet ist unverzichtbar

Das Internet wird zum zentralen Medium bei der Jobrecherche. 38 Prozent aller Deutschen haben bereits im Internet nach einem Arbeitsplatz gesucht, teilte der Bundesverband Informationswirtschaft, Telekommunikation und neue Medien (BITKOM) mit.

Bei den Jüngeren bis zum Alter von 35 Jahren sind es mit 55 Prozent sogar mehr als die Hälfte. „Das Internet ist für die Jobsuche unverzichtbar geworden“, sagte BITKOM-Präsident Professor August-Wilhelm Scheer. „Bewerber, die das Internet nicht nutzen, vergeben Chancen auf einen neuen Arbeitsplatz.“ Die repräsentative Umfrage wurde vom Marktforschungsinstitut Forsa im Auftrag des BITKOM bei 1003 Bundesbürgern im Alter von 16 bis 65 Jahre durchgeführt. Gefragt wurde auch, welche Internetangebote die Jobsuchenden nutzen. Jeweils mehr als die Hälfte der Befragten recherchieren auf allgemeinen Stellenbörsen und/oder direkt auf den Webseiten potenzieller Arbeitgeber nach geeigneten Jobs. Je ein Drittel nutzen branchenspezifische Online-Stellenbörsen oder die Internetseiten von Tageszeitungen, die den Markt für Stellenanzeigen in Printmedien dominieren.

„Das Internet wird nicht nur bei der Ausschreibung von Stellen wichtiger, sondern auch im Bewerbungsprozess“, betonte Scheer. 17 Prozent der Befragten haben sich bereits online oder per E-Mail beworben. Bei den Jüngeren bis 35 Jahre sind es 28 Prozent. Scheer: „Computer- und Internet-Kenntnisse sind heute Voraussetzung, wenn Bewerber bei der Jobsuche erfolgreich sein wollen.“
Der BITKOM gibt praktische Tipps, worauf Bewerber bei der Jobsuche und bei Bewerbungen per Internet achten sollten.

1.  Auf Seriosität und Genauigkeit achten
In der Kommunikation per E-Mail ist ein weniger formaler Umgangston mittlerweile üblich. Bei Online-Bewerbungen sollten sich Jobsuchende aber in Stil und Inhalt an die Form einer schriftlichen Bewerbung halten. Zu empfehlen ist eine neutrale E-Mail-Adresse, z.B. vorname.nachname@provider.de.

2.  Der erste Eindruck: Die Betreffzeile
Die Betreffzeile ist der wichtige erste Eindruck beim Arbeitgeber. Sie sollte das Wort „Bewerbung“, den Jobtitel und – wenn vorhanden – die Kennziffer der Stellenanzeige enthalten. Eine genaue Kennzeichnung erleichtert der Personalabteilung die Zuordnung der Bewerbung und verhindert, dass die E-Mail verloren geht.

3.  Anlagen-Management
Fügen Sie maximal drei Anlagen bei: Anschreiben, Lebenslauf, Zeugnisse/Sonstiges. Das Anschreiben kann direkt in der E-Mail und zusätzlich als Anhang versendet werden. Das Foto sollte in ein anderes Dokument integriert werden, möglichst in das Anschreiben oder den Lebenslauf. Zeugnisse, Arbeitsproben und weitere Dokumente sollten in einer einzelnen Datei zusammengefasst werden. Die Anlagen sollten deutlich beschriftet sein und nicht größer als 3-4 Megabyte sein.

4.  Eigene Bewerbungs-Homepage
Der Link zu einer eigenen Homepage darf nicht eine akkurate und vollständige Bewerbung ersetzen, kann aber als Ergänzung dienen. Die Homepage sollte ausschließlich Bewerbungszwecken dienen. Viele Online-Dienste rund um das Thema Jobsuche bieten an, ein Bewerberprofil im Internet zu hinterlegen.

5.  Die größten Online-Jobbörsen
Bei den größten Online-Jobbörsen (Quelle: NielsenNetratings 2007) können Nutzer nach geeigneten Stellen suchen und sie erhalten zusätzliche Hinweise für eine erfolgreiche Bewerbung: 1. Arbeitsagentur.de, 2. Stepstone.de, 3. Monster.de, 4. JobScout.de, 5. Stellenanzeigen.de, 6. Gigajob.de

Quelle: www.bitkom.org

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