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Audi A4 ist “Auto 1 von Europa”

Leser, Motorjournalisten, Techniker und Rennfahrer haben entschieden: Der Audi A4 ist das “Auto 1 von Europa” des Jahres 2008. Zum 17. Mal hat die AUTO BILD-Gruppe in Europas größter Leser- und Expertenwahl den Gesamtsieger aller Neuerscheinungen ermittelt.

Sieger ist der Audi A4. Dr. Andreas Wiele, Vorstand BILD-Gruppe und Zeitschriften der Axel Springer AG, überreichte den Preis am Abend, 5. März 2008, an Rupert Stadler, Vorstandsvorsitzender Audi AG. Der Preis wurde traditionell auf einer Gala im Rahmen des 78. Genfer Automobilsalons vor mehr als 450 prominenten Gästen aus Wirtschaft, Medien und Motorsport verliehen.

Europas größte Leser- und Expertenwahl Rund 40 Millionen Leser der internationalen AUTO BILD-Gruppe waren in 26 Ländern Europas aufgerufen, die besten automobilen Neuerscheinungen in ihren Märkten zu wählen. (siehe Tabelle) Neben den Landessiegern galt es auch die Favoriten in insgesamt sechs Fahrzeugklassen zu küren. Die drei besten Modelle jeder Klasse traten dann zum Halbfinale auf dem Bridgestone European Proving Ground bei Rom gegeneinander an, wo sie sich einer Jury – bestehend aus 26 Chefredakteuren, neun Rennfahrern und acht Autotechnikern – stellen mussten. Aus den sechs Klassensiegern galt es dann, den Favoriten der 26 Chefredakteure europäischer AUTO BILD-Titel zu wählen. Die Wahl das Audi A4 als “Auto 1 von Europa” fand live auf der Bühne der Halle Sécheron in Genf statt.

“Gemeinsam mit rund 40 Millionen Lesern in 26 Ländern geben Motorjournalisten der AUTO BILD-Gruppe und Autoexperten ein klares Meinungs- und Stimmungsbild zu den Neuerscheinungen des Vorjahres ab”, sagt Bernd Wieland, Chefredakteur von AUTO BILD Deutschland. “Nicht umsonst wird die Bekanntgabe des ‘Auto 1 von Europa’ von den Herstellern jedes Jahr mit Spannung erwartet.”

BMWs Efficient Dynamics mit Innovationspreis ausgezeichnet Außer den Trophäen für die Neuerscheinungen vergab die AUTO BILD-Gruppe bereits zum elften Mal den “Auto 1 Innovation Award”, den Preis für die beste technische Neuentwicklung des Jahres. Preisträger 2008 ist BMW für sein spritsparendes und damit umweltschonendes System Efficient Dynamics. Durch den Einsatz neuer Materialien im Motoren- und Karosseriebau und einem verbesserten Energiemanagement durch effizientere Motoren und alternative Antriebskonzepte, verspricht Efficient Dynamics eine Reduzierung von Gewicht und Verbrauch bei gleichbleibendem Fahrspaß. Den Preis nahm Dr. Klaus Draeger, Entwicklungsvorstand der BMW AG, entgegen.

“Auto 1 Category Award” – Top-3-Platzierungen: Fahrzeugklasse Klein- und Kompaktfahrzeuge 1.Fiat 500 2.Ford Focus 3.Toyota Auris

- Limousinen 1.Audi A4* 2.Mercedes C-Klasse 3.Ford Mondeo
- Off-Roader und SUV 1.VW Tiguan 2.Mazda CX-7 3.Nissan Qashqai
- Kombis und Vans 1.Volvo V70 2.Golf Variant 3.Citroën Picasso
- Sportwagen und Coupés 1.BMW M3 Coupé 2.Porsche GT2 3.Audi R8
- Cabrios und Roadster 1.Mercedes SLR Roadster 2.Audi TT Roadster 3.Aston Martin V8 Roadster

* Der Audi A4 wurde unter den sechs Klassensiegern zum “Auto 1 von Europa” gekürt.

Nano – Das indische Volksauto

Mit 33 PS, Zweizylinder-Heckmotor, 600 Kubikzentimeter und zu einem Preis von 1.700 Euro soll ab Oktober der Nano in Indien für mehr Mobilität des Milliardenvolkes sorgen.

Selten zuvor hat ein Kleinwagen weltweit dermaßen für Aufsehen gesorgt. In ihrer aktuellen Ausgabe hat die Fachzeitschrift AUTOHAUS nicht nur das indische Volksauto und seine Vermarktungschancen unter die Lupe genommen, sondern auch einen Blick auf die Aktivitäten weiterer Hersteller auf dem Subkontinent geworfen.

250.000 Exemplare des Nano will der Mischkonzern Tata 2009 zwischen Kalkutta und Neu Delhi verkaufen. Zwei oder drei Jahre später soll der Export nach China oder Afrika anlaufen. Europa scheinen die indischen Autobauer mit dem Nano zunächst nicht im Fokus zu haben. Sind sich doch die Experten einig, dass der Wagen aufgrund fehlender Sicherheitsstandards und seiner geringen Komfortausstattung hier keine Chance hätte.

Dennoch hat der Nano auch hierzulande zu Diskussionen über das Segment der Billigautos geführt. Diese sind zumindest in Asien weit verbreitet. Allein in Japan erreichen die “Kei-cars” mit maximal 660 Kubikzentimeter einen Marktanteil von 30 Prozent. Jedoch muss man für die japanischen Verwandten deutlich tiefer in die Tasche greifen. Gleiches gilt auch für den “800″ des indischen Marktführers Suzuki Maruti, für den 3.400 Euro zu bezahlen sind.

Welche Auswirkungen der Nano nach Überzeugung der Fachleute für den indischen Markt haben wird und ob es für deutsche Autobauer Sinn machen würde, sich im Bereich der Billigautos zu etablieren, kann in der aktuellen Ausgabe von AUTOHAUS nachgelesen werden. Weblink: www.autohaus.de

Citroen praesentiert den neuen C5

Citroën stellt die nächste Generation seines Mittelklassemodells C5 vor. Im Frühjahr 2008 wird das neue Modell zunächst als Limousine, dann als Kombi auf den deutschen Markt kommen.

Citroen praesentiert den neuen C5
Der neue Citroën C5 – Foto: Citroën Deutschland

Mit elegantem Design und stattlichen Proportionen tritt der Wagen an, neue Kunden für die Marke zu erobern. Die 4,78 m lange Limousine ist daher der erste Citroën dieser Klasse mit einem ausgeprägten Stufenheck. Eine ungewöhnlich geformte konkave Heckscheibe sorgt dabei nicht nur für eine eigenständige Interpretation dieses Themas, sondern auch für einen ausreichend großen Kofferraumdeckel trotz einer coupéartig abfallenden Dachlinie.

Der neue C5 ist auch der erste Citroën dieser Kategorie, der nicht ausschließlich mit einer hydropneumatischen Federung erhältlich sein wird. Je nach Version kommt eine konventionelle Stahlfederung zum Einsatz, wobei stets dieselben aufwändigen Mehrlenker-Radaufhängungen verwendet werden. Beide Fahrwerke haben eine komfortable Abstimmung, die zugleich hohe Fahrsicherheit bietet.

Auch der 4,83 m lange Kombi wird mit beiden Fahrwerken angeboten. Sein Design entspricht bis auf die Heckpartie dem muskulös-dynamischen Stil der Limousine und ist eleganter und weniger zweckbetont als das Design des Vorgängers, auf den in Deutschland mehr als die Hälfte der C5-Verkäufe entfielen. C5 Limousine und Kombi bieten viel Platz in einem aufwändig geräuschisolierten und hochwertig gestalteten Innenraum. Auch bei den Vordersitzen gibt es zwei Optionen: Einige Versionen haben besonders komfortbetonte, andere haben straff konturierte Sitze, um unterschiedlichen Geschmäckern in der Kundschaft Rechnung zu tragen.

Drei Benzinmotoren von 92 bis 155 kW (125 bis 211 PS) und vier Dieselmotoren mit serienmäßigem FAP-Partikelfilter von 80 bis 150 kW (109 bis 204 PS) stehen zur Auswahl. Bis zur Markteinführung werden 250 Fahrzeuge der Vorserie auf öffentlichen Straßen in Frankreich und Deutschland noch insgesamt drei Millionen Testkilometer zurücklegen. Das Entwicklungsziel ist tadellose Qualität zum Verkaufsstart.

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