» 2007 » December » 07

Bloghot

Medien Weblog

Die Weihnachtswette – TV-Film mit Ann-Kathrin Kramer

Am Montag, 10. Dezember 2007, 20.15 Uhr, zeigt das ZDF den Fernsehfilm der Woche “Die Weihnachtswette”.

Christian von Castelberg inszenierte die Tragikomödie nach einem Drehbuch von Hans-Ullrich Krause. Neben Ann-Kathrin Kramer in der Hauptrolle spielen Kai Malina, Gabriele Schmeide, Michael Schenk, Thorsten Merten und viele andere.

Der Unfalltod ihres Mannes hat die erfolgreiche Chirurgin Bettina Nachmann (Ann-Kathrin Kramer) aus der Bahn geworfen, sie selbst war dabei schwer verletzt worden. Aus der Reha-Klinik hat sie sich selbst entlassen. Doch sie hat sich überschätzt und ist zu früh wieder in ihren Beruf eingestiegen. Deshalb verordnet ihr ihre Chefin, durchaus in freundlicher Absicht, einen Zwangsurlaub – und das ausgerechnet über Weihnachten!

Da stellt das Schicksal Bettina eine Woche lang den frechen Bengel Bonzo (Kai Malina) aus einem Kinderheim an die Seite. Bonzo, der sein Weihnachtsfest entgegen dem weit verbreiteten Klischee tatsächlich lieber im Heim verbringen würde, schließt mit seinen Kumpels eine Wette ab: Die “Alte” wird ihn nach nur einem Tag freiwillig im Heim wieder abliefern.

Das Weihnachtfest verspricht also sowohl für Bettina als auch für Bonzo turbulent zu werden. Und die ungewöhnliche Begegnung mit dem Jungen holt Bettina ins Leben zurück.

Gold fuer Dance like a Popstar-DVD

Gold für “Dance like a Popstar”-DVD: Im Finale von “POPSTARS on Stage” erhält Detlef D! Soost die goldene DVD

Am gestrigen Abend fand im Rahmen des Finales der ProSieben-Show “POPSTARS on Stage” in Köln die Goldverleihung für die DVD “Dance like a Popstar”, Vol. 1, statt. Die DVD verkaufte sich in Deutschland über 35.000 Mal. Star-Choreograph Detlef D! Soost nahm die goldene DVD von Moderator Oliver Petszokat bereits während der Live-Show entgegen. Auf der DVD zeigt Detlef D! Soost die vier beliebtesten Choreographien aus der fünften Staffel. Zur aktuellen sechsten Staffel folgte “Dance like a Popstar”, Vol. 2. Direkt im Anschluss der Show erhielten auch alle anderen Beteiligten den begehrten Award.

Die DVD “Dance like a Popstar”, Vol. 1, hat edel motion, der DVD-Bereich des europäischen Entertainment- und Fullservice-Anbieters edel Entertainment GmbH, zur vergangenen Staffel von POPSTARS gemeinsam mit MM MerchandisingMedia, dem Licensing-Unternehmen der ProSiebenSat.1 Group, konzipiert und in den Handel gebracht.

Iran – Mahmud Ahmadinedschad triumphiert

Westfalen-Blatt: Das Westfalen-Blatt (Bielefeld) schreibt zur Lage im Iran:

Es passt so recht zum schrägen Weltbild des iranischen Präsidenten Mahmud Ahmadinedschad, dass er den amerikanischen Geheimdienstbericht jetzt in einen Sieg für sein Land ummünzt. Wenn in diesem Zusammenhang überhaupt von einem Sieg gesprochen werden kann, dann kann er höchstens der Beharrlichkeit der internationalen Gemeinschaft zugeschrieben werden.

Diese hat sich von den Provokationen aus Teheran nicht zu unüberlegten Schritten hinreißen lassen und hat bisher nicht zugelassen, dass US-Präsident George W. Bush mit mehr als Sanktionen gegen Iran vorgeht. Im ersten Moment könnte man Schadenfreude darüber empfinden, dass der Chef des Weißen Hauses und sein Vize Dick Cheney jetzt vom eigenen Geheimdienst ausgebremst worden sind. Doch eigentlich ist dies ein Grund für Freude und Erleichterung. Die Geheimdienste haben die Notbremse gezogen, bevor Bush und Cheney ihr Land in ein weiteres gefährliches Abenteuer getrieben hätten. Für Bush selbst mag sich nichts geändert haben. Er zählt Iran weiterhin zur »Achse des Bösen«.

Seine Warnungen vor einem neuen Weltkrieg waren mehr als nur Drohungen gegenüber Teheran. Bush hat nicht nur ständig von einem militärischen Vorgehen gegen Iran geredet, er hätte lieber heute als morgen zugeschlagen. Doch eine militärische Option ist Bush und seinen Falken in Washington vom US-Geheimdienst aus der Hand geschlagen worden. Die Diplomatie hat wieder die Oberhand gewonnen, wird Ahmadinedschad aber hoffentlich nur einen kurzen Triumph gönnen und ihn dann, diesmal mit der Hilfe Russlands, endgültig in die Schranken weisen. Doch noch einmal zurück zu Bush. Er steht jetzt noch mehr im Kreuzfeuer seiner Landsleute. Und das völlig zu Recht. Sein ganzes Vorgehen erinnert stark an jenes seinerzeit vor dem Irak-Krieg, als er seine Landsleute und die Welt getäuscht hat. Er trieb damals mit den vorhandenen Fakten Schindluder – und hat es wohl auch diesmal wieder getan. Bush kann nicht behaupten, von den Geheimdienst-Informationen vorher nicht gewusst zu haben. Trotzdem warnte er immer wieder, ein atomar bewaffneter Iran könnte einen Weltkrieg auslösen. Im nächsten Jahr endet seine Amtszeit, er wird bis dahin noch viel erklären müssen. Auch wenn der Iran sein Atomwaffen-Programm 2003 unterbrochen hat, machen die Geheimdienstberichte doch deutlich, wie berechtigt die Sorge der internationalen Gemeinschaft ist. Iran wollte die Atombombe, will sie immer noch. Es besteht also kein Grund, die Sanktionspolitik abzubrechen. Es ist die Stunde der Diplomatie. Mit Russland zusammen muss es gelingen, den iranischen Präsidenten dazu zu bringen, die Urananreicherung endgültig zu stoppen. Ist der Brandherd Iran erst einmal gelöscht, sieht die Zukunft für den gesamten Nahen Osten besser aus.

Klimakatastrophe ist Wort des Jahres 2007

LVZ – zu: Wort des Jahres und Klimaindex Katastrophen-Zeitgeist

Klimakatastrophe schlägt Herdprämie: Donnerwetter! Bei soviel Einfallsreichtum bei der Wahl zum Wort des Jahres 2007 verschlägt es einem fast die Sprache. Beide überstrapazierten Begriffe können auch die Hitliste beim Unwort des Jahres problemlos anführen. Denn nichts bedient apokalyptische Sehnsüchte so sehr wie das Zittern vor dem realitätsfernen, aber gefühlt nahen Weltuntergang.

Und nichts ist arroganter als der Zynismus, mit der Herdprämie alle Mütter oder Väter mit bezahlter Kinderauszeit zu stigmatisieren. Doch beide Doppelwörter passen eben gut ins Zeitgeist-Klima. Über nichts wurde mehr gesprochen in diesem Jahr als über das Katastrophen-Wetter im Frühjahr, Sommer, Herbst, Winter und die Familienrezepte aus der Fürsorgeküche von Bundes-Übermutter Ursula von der Leyen. Gut, da war noch Eisbär Knut, aber auch der ist angesichts tauender Eisschollen längst für den Klimaschutzdienst rekrutiert. Insoweit konnte die Jury gar nicht anders prämieren. Grund zur Freude für Katastrophen-Beschwörer gibt es auch in Bali. Nicht, dass die UN-Klimakonferenz schon den großen Durchbruch zu weniger Schadstoffausstößen zu vermelden hätte. Dafür gibt es jetzt schon mal eine Tabelle, wer im Rennen um die Klimaschutz-Weltmeisterschaft die Nase vorn hat. Noch führen die Smörebrot-Esser aus Schweden. Doch Achtung:

Deutschland folgt dicht auf. Und während die Schweden weiter fröhlich heimisches Holz verheizen, werden deutsche Ofenbesitzer gerade mit aberwitzigen Filter-Gängeleien ausgebremst. Der Umwelt-Pisa-Sieg ist für den deutschen Superschüler also noch drin. Denn das teure Klimapaket, das die Bundesbürger rechtzeitig vorm Gabenfest unter ihrem Christbaum finden, ist für die Titelvergabe noch gar nicht eingerechnet. Doch was anfangen mit dem Wort des Jahres und der grünen Vizeweltmeisterschaft? Seinen eigenen Beitrag leisten und auf den Weihnachtsbaum verzichten, wie die Grüne Jugend aus dem Thüringer Wald revolutionär fordert? Nein, es reicht schon am heutigen Sonnabend auf die Tagesschau zu verzichten und für fünf Minuten das Licht auszuknipsen. Oder die Energiesparlampen anzuschalten – je nachdem, welcher Kampagne man eher zugeneigt ist. Nur die evangelische Landeskirche Sachsen – wer auch sonst – stellt sich wie beim adventlichen Ladenschluss mal wieder quer und verweigert sich dem kollektiven Drang zum Zeichen setzen. Statt Mutter Erde wenigstens für fünf Minuten zu retten, wollen die Nachfolger Luthers lieber mit einer eigenen Adventsaktion das Licht ins ferne Papua-Neuguinea bringen. Ein lohnenswertes Projekt, aber mit hohem Risiko. Denn damit droht die Kirche als “Klimaschutz-Querulant” selbst zum Kandidaten für das Wort des Jahres 2008 zu werden. Oder sollte uns in stürmischen Zeiten besser allen ein Licht aufgehen, das Umweltproblem nüchtern, unaufgeregt und für alle bezahlbar anzupacken? (Leipziger Volkszeitung)

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