» 2007 » May

Bloghot

Medien Weblog

Trennungsgrund Seitensprung

Trennungsgrund Seitensprung – Eine neue Paartherapie kann das Beziehungs-Aus verhindern

Fliegt ein Seitensprung auf, führt dies bei den meisten Paaren zur Trennung. Zu schwer wiegt der Vertrauensverlust, zu groß ist die Verletzung beim Betrogenen. Wie die Zeitschrift VITAL in ihrer aktuellen Ausgabe berichtet, haben Psychologen an der Technischen Universität Braunschweig eine neue Therapie entwickelt, die das Beziehungs-Aus verhindern soll.

Grundlage der dreiphasigen Therapie, die insgesamt 25 Sitzungen umfasst, ist die Traumaforschung. “Betrogene sind traumatisiert und nicht in der Lage, das Geschehen zu verarbeiten”, erläutert Dr. Christoph Kröger, Leiter des Braunschweiger Modells. “Mit den herkömmlichen Methoden der Paartherapie kommt man hier nicht weiter.”

In der ersten Phase geht es um Schadensbegrenzung, das Paar legt Verhaltensregeln fest, um einander nicht weiter zu verletzen. Dazu gehören etwa ein Codewort, damit ein Streit nicht eskaliert, oder der Verzicht auf endlose Problemgespräche mit Freunden, durch die sich die Positionen weiter verhärten könnten. Schwerpunkt der zweiten Therapiephase ist ein Brief an den Partner. “In Ruhe Worte für seine Gefühle zu finden hilft dem Gehirn, das Geschehene zu verarbeiten”, erklärt Kröger. Danach versuchen beide, die Schwachstellen in der Beziehung zu identifizieren, die die Affäre überhaupt ermöglicht haben.

Entscheidet sich das Paar danach für eine gemeinsame Zukunft, folgt die dritte Phase, in der für die jeweiligen Risikobereiche der Beziehung individuelle Lösungen erarbeitet werden.

Die Erfolgsquote der Braunschweiger ist hoch: Nur zwei Paare brachen die Therapie ab. Voraussetzung für den dauerhaften Erfolg ist allerdings, dass die Vorschläge aus den Sitzungen konsequent im Alltag umgesetzt werden.

Daniel Radcliffe zu Harry Potters Tod

Daniel Radcliffe: Harry Potters Tod könnte ein schönes Ende sein

Millionen Fans warten auf den 12. Juli, wenn er im fünften “Harry Potter”-Film wieder gegen die Mächte der Finsternis kämpft. Eine Rolle, die für Daniel Radcliffe keineswegs zur Routine wird, wie er in einem Interview mit TV MOVIE betont. “Im Gegenteil, die Herausforderungen werden immer größer.” Dazu gehörte auch Harrys erster Kuss – eine Szene, bei der er und Katie Leung total nervös gewesen seien.

Ein definitives Ende der Reihe kann sich der 17-jährige dennoch vorstellen. “Wenn es sensibel umgesetzt wird, könnte Harrys Tod sogar ein schönes Ende darstellen”, sagt Radcliffe. Er wäre zwar traurig, weil damit ein wichtiges Kapitel in seinem Leben abgeschlossen wäre, würde sich aber zugleich auf die vielen neuen Dinge freuen.

Denn dass er sich auf den 28 Millionen Dollar ausruht, die er als Harry Potter bereits verdient hat, kommt für Englands reichsten Teenager nicht in Frage. “Undenkbar! Ich bin ein hoch motivierter Mensch.” Für die Zukunft hat sich Radcliffe, der in London zurzeit noch in dem Skandalstück “Equus” zu sehen ist, einiges vorgenommen. “Ich werde definitiv weiter als Schauspieler arbeiten. Und hoffentlich irgendwann auch mal Regie führen.”

Außerdem arbeitet der Jungstar daran, sich von der Meinung anderer freizumachen. Vorbild ist ihm dabei Sid Vicious, der an seiner Heroinsucht gestorbene Bassist der “Sex Pistols”. “Sid hat sich nie darum geschert, was andere über ihn denken”, sagt Radcliffe. “Das versuche ich auch.” (TV MOVIE)

Schwachstelle des AIDS-Virus entdeckt

Schwachstelle des AIDS-Virus entdeckt – Forscher hoffen, eine “Achillesferse” des Virus gefunden zu haben

Auf der Oberfläche des Aids-Virus HIV ist eine Stelle entdeckt worden, die sich nicht verändert, berichtet die “Apotheken Umschau”. Wissenschaftler der National Institutes of Health, die dies herausfanden, deuten das als mögliche Schwachstelle von HIV. Das Virus widersetzt sich langfristig den bisherigen Therapien, weil es bei jeder Vermehrung seine Oberfläche verändert, an der die Medikamente angreifen. Ein Mittel, das heute noch gut wirkt, kann deshalb morgen möglicherweise keinen Angriffspunkt mehr finden. Eine Stelle, die auf jeder Viruszelle gleich bleibt, könnte dieses Manko beheben und das Ziel neuer Medikamente sein.

Charlotte Rampling: “Sex ist eine der schaerfsten Waffen”

Charlotte Rampling: “Sex ist eine der schärfsten Waffen, die wir haben.”

Mit über 50 Jahren wurde sie unter die 100 erotischsten Schauspielerinnen gewählt. “Ich habe keine Ahnung, wodurch ich diesen Titel verdiente”, sagt Charlotte Rampling im Interview in der aktuellen Ausgabe von BRIGITTE WOMAN. Sie selbst hätte sich nie sonderlich attraktiv gefunden. Aber ihrer erotischen Ausstrahlung war sie sich immer bewusst, und probierte sie aus. “Sex ist eine der schärfsten Waffen, die wir haben. Männer zu verführen, war für mich ein Experiment, um zu sehen wie weit meine Macht geht.”

Diese Erfahrungen schätzt die heute 61-Jährigen noch immer: “Das Wissen um unsere sexuelle Macht stärkt unser Selbstbewusstsein – auch dann noch, wenn wir ein paar mehr Falten haben.” Mehr über das Älterwerden, den neuen Mann an ihrer Seite und ihr schönstes Körperteil erzählt Charlotte Rampling in der neuen BRIGITTE WOMAN.

Frauen stehen nicht auf schweigsame Maenner!

Eine Exklusiv-Umfrage der Frauenzeitschrift Laura ergab: Frauen stehen nicht auf schweigsame Männer!

Morgens ist er zu müde zum Reden und abends zu gestresst – warum bekommen Männer eigentlich so oft den Mund nicht auf? Dauerndes Schweigen stört Frauen am meisten an ihren Ehemännern. 56 Prozent würden sich gern öfter und länger mit ihren Partnern unterhalten. Das ergab eine Exklusiv-Umfrage der wöchentlichen Frauenzeitschrift Laura aus der Bauer Verlagsgruppe.

Nicht gerade amüsiert sind sie auch darüber, dass ihre Männer nicht einmal die neue Frisur oder gar das neue Kleid bemerken. Knapp die Hälfte von ihnen wünscht sich mehr Aufmerksamkeit (45 Prozent). Auch die Unordnung der männlichen Spezie trägt nicht gerade zum Ehefrieden bei. 34 Prozent wünschen sich, dass ihre Männer weniger herumliegen lassen. Ein knappes Drittel der Ehefrauen ärgert sich, wenn ihr Partner die Freizeit lieber mit seinen Kumpels als mit ihr verbringt. Weniger wichtig scheint hingegen der Kampf um die Fernbedienung. Nur 18 Prozent sind verstimmt, wenn er die Macht über das Fernsehprogramm nicht aufgibt.

Für Laura befragte das Meinungsforschungsinstitut Gewis 1.058 Frauen im Alter zwischen 18 und 65 Jahren. Mehrfachnennungen waren möglich. Die vollständige Umfrage wird in Heft Nr. 21 (EVT 16.05.2007) veröffentlicht.