» 2007 » May » 21

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Medien Weblog

Trennungsgrund Seitensprung

Trennungsgrund Seitensprung – Eine neue Paartherapie kann das Beziehungs-Aus verhindern

Fliegt ein Seitensprung auf, führt dies bei den meisten Paaren zur Trennung. Zu schwer wiegt der Vertrauensverlust, zu groß ist die Verletzung beim Betrogenen. Wie die Zeitschrift VITAL in ihrer aktuellen Ausgabe berichtet, haben Psychologen an der Technischen Universität Braunschweig eine neue Therapie entwickelt, die das Beziehungs-Aus verhindern soll.

Grundlage der dreiphasigen Therapie, die insgesamt 25 Sitzungen umfasst, ist die Traumaforschung. “Betrogene sind traumatisiert und nicht in der Lage, das Geschehen zu verarbeiten”, erläutert Dr. Christoph Kröger, Leiter des Braunschweiger Modells. “Mit den herkömmlichen Methoden der Paartherapie kommt man hier nicht weiter.”

In der ersten Phase geht es um Schadensbegrenzung, das Paar legt Verhaltensregeln fest, um einander nicht weiter zu verletzen. Dazu gehören etwa ein Codewort, damit ein Streit nicht eskaliert, oder der Verzicht auf endlose Problemgespräche mit Freunden, durch die sich die Positionen weiter verhärten könnten. Schwerpunkt der zweiten Therapiephase ist ein Brief an den Partner. “In Ruhe Worte für seine Gefühle zu finden hilft dem Gehirn, das Geschehene zu verarbeiten”, erklärt Kröger. Danach versuchen beide, die Schwachstellen in der Beziehung zu identifizieren, die die Affäre überhaupt ermöglicht haben.

Entscheidet sich das Paar danach für eine gemeinsame Zukunft, folgt die dritte Phase, in der für die jeweiligen Risikobereiche der Beziehung individuelle Lösungen erarbeitet werden.

Die Erfolgsquote der Braunschweiger ist hoch: Nur zwei Paare brachen die Therapie ab. Voraussetzung für den dauerhaften Erfolg ist allerdings, dass die Vorschläge aus den Sitzungen konsequent im Alltag umgesetzt werden.

Daniel Radcliffe zu Harry Potters Tod

Daniel Radcliffe: Harry Potters Tod könnte ein schönes Ende sein

Millionen Fans warten auf den 12. Juli, wenn er im fünften “Harry Potter”-Film wieder gegen die Mächte der Finsternis kämpft. Eine Rolle, die für Daniel Radcliffe keineswegs zur Routine wird, wie er in einem Interview mit TV MOVIE betont. “Im Gegenteil, die Herausforderungen werden immer größer.” Dazu gehörte auch Harrys erster Kuss – eine Szene, bei der er und Katie Leung total nervös gewesen seien.

Ein definitives Ende der Reihe kann sich der 17-jährige dennoch vorstellen. “Wenn es sensibel umgesetzt wird, könnte Harrys Tod sogar ein schönes Ende darstellen”, sagt Radcliffe. Er wäre zwar traurig, weil damit ein wichtiges Kapitel in seinem Leben abgeschlossen wäre, würde sich aber zugleich auf die vielen neuen Dinge freuen.

Denn dass er sich auf den 28 Millionen Dollar ausruht, die er als Harry Potter bereits verdient hat, kommt für Englands reichsten Teenager nicht in Frage. “Undenkbar! Ich bin ein hoch motivierter Mensch.” Für die Zukunft hat sich Radcliffe, der in London zurzeit noch in dem Skandalstück “Equus” zu sehen ist, einiges vorgenommen. “Ich werde definitiv weiter als Schauspieler arbeiten. Und hoffentlich irgendwann auch mal Regie führen.”

Außerdem arbeitet der Jungstar daran, sich von der Meinung anderer freizumachen. Vorbild ist ihm dabei Sid Vicious, der an seiner Heroinsucht gestorbene Bassist der “Sex Pistols”. “Sid hat sich nie darum geschert, was andere über ihn denken”, sagt Radcliffe. “Das versuche ich auch.” (TV MOVIE)

Schwachstelle des AIDS-Virus entdeckt

Schwachstelle des AIDS-Virus entdeckt – Forscher hoffen, eine “Achillesferse” des Virus gefunden zu haben

Auf der Oberfläche des Aids-Virus HIV ist eine Stelle entdeckt worden, die sich nicht verändert, berichtet die “Apotheken Umschau”. Wissenschaftler der National Institutes of Health, die dies herausfanden, deuten das als mögliche Schwachstelle von HIV. Das Virus widersetzt sich langfristig den bisherigen Therapien, weil es bei jeder Vermehrung seine Oberfläche verändert, an der die Medikamente angreifen. Ein Mittel, das heute noch gut wirkt, kann deshalb morgen möglicherweise keinen Angriffspunkt mehr finden. Eine Stelle, die auf jeder Viruszelle gleich bleibt, könnte dieses Manko beheben und das Ziel neuer Medikamente sein.