» 2007 » May » 15

Bloghot

Medien Weblog

Courtney Love: “so lange war ich noch nie solo”

VANITY FAIR zu Besuch bei Courtney Love: “Ich habe im Augenblick niemand, so lange war ich noch nie solo.”

“Das Dumme am klaren Kopf ist, dass die Promiskuität gleich zum Teufel ist. Wer high ist, bildet sich viel leichter ein, verliebt zu sein. Ich habe im Augenblick niemand, so lange war ich noch nie solo. Ich wäre liebend gerne verliebt”, beschreibt Courtney Love ihr derzeitiges Befinden in VANITY FAIR. Für ihren verstorbenen Mann Kurt Cobain hat sie noch immer starke Gefühle – unter Tränen gesteht sie: “Ich habe ihn sehr geliebt. Er war mein bester Freund. Einen so guten Freund werde ich wahrscheinlich im Leben nicht mehr finden. Er fehlt mir sehr. Hätte man nur rechtzeitig die richtige Diagnose gestellt, er könnte jetzt noch leben.”

“Eigentlich dürfte ich nach dieser Suchtkarriere auch tatsächlich nicht mehr am Leben sein”, resümiert die Sängerin ihr bisheriges Leben, das von Drogenexzessen überschattet war. Doch sie hat aus ihren Fehlern gelernt und will nun andere unterstützen. Derzeit telefoniere sie viel mit Pete Dohertys Mutter. Sie wolle Kate Moss überreden, zu einer 12-Schritte-Gruppe zu gehen. “Ich bin der Kummerkasten für die Geschädigten”, sagt sie. “Ich stand kurz davor, alles zu verlieren, was ich mir erarbeitet hatte. Aber ich habe wunderbare Freunde und eine wunderbare Tochter. Langsam erreiche ich den Punkt, an dem ich anderen helfen kann, wie man mir geholfen hat. Nicht jeder kriegt eine zweite Chance.”

Groenemeyer-Konzert zum G8-Gipfel

Diese Woche in VANTIY FAIR: Kanzleramtsminister Thomas de Maizière begrüßt Grönemeyer-Konzert zum G8-Gipfel

Kanzleramtsminister Thomas de Maizière hat die Dialogbereitschaft der Bundesregierung gegenüber den Globalisierungskritikern bekräftigt. Deutschland habe sich bemüht, mit den Kritikern ins Gespräch zu kommen, “vielleicht mehr als andere G8-Gastgeber”, sagte de Maizière zu VANITY FAIR. De Maizière rechnet nicht mit negativen Folgen für Heiligendamm und die Region an der Ostseeküste. “Ich bin zuversichtlich, dass es nicht zu einem Imageschaden kommen wird”, sagte de Maizière. “Wir wollen alles tun, damit der Name nicht mit Chaoten und Gewalttätern verbunden wird.” Außerdem bewerte er vieles nicht als Protest: “Es ist doch gut, wenn Herbert Grönemeyer und der Sänger von U2, Bono, ein großes Konzert zum G8-Gipfel geben, und Bono sich vorher mit der Bundeskanzlerin trifft, um sie in ihren Aktivitäten zum Klimaschutz und für Afrika zu unterstützen.”

Der Name Heiligendamm solle später mit einem wegweisenden Gipfel in Verbindung gebracht werden. Zu den Verhandlungszielen der Bundesregierung mit ihren G8-Partnern sagte de Maizière: “Wir wünschen uns, dass Heiligendamm für den Einstieg steht, die internationalen Finanzmärkte besser zu kontrollieren. Wenn es uns außerdem gelänge, gemeinsam entschlossen auf den Klimawandel zu reagieren, dann wäre das ein Fortschritt für die Menschheit.” Auch Europa habe “eine Weile gebraucht, bis wir uns auf Klimaschutz-Ziele verständigen konnten. Ich bin aber sicher, dass das G8-Treffen besser als alle anderen Foren geeignet ist, die USA, Japan, China und Indien zu überzeugen, mehr für den Klimaschutz zu tun. Wenn es gelänge, einen Mentalitätswechsel herbeizuführen, wären wir darauf stolz.”

Das ganze Interview lesen Sie in der aktuellen Ausgabe von VANITY FAIR.