» 2007 » April » 23

Bloghot

Medien Weblog

Guido Westerwelle kritisiert Intellektuelle in RAF-Debatte

FDP-Chef Guido Westerwelle hat die Haltung von Intellektuellen in der RAF-Debatte kritisiert.

Er habe “keinerlei Sympathie” für Leute, die Terroristen als “verhinderte Freiheitskämpfer” bezeichneten, sagte Westerwelle am Montagabend in der N24-Talksendung “Was erlauben Strunz”. Er “schäme sich”, dass “solche Leute ein solches Forum finden.” Zuletzt war etwa der Theaterregisseur Claus Peymann in die Schlagzeilen geraten, weil er dem früheren RAF-Mitglied Christian Klar einen Praktikumsplatz angeboten hatte.

Es gebe da auch “ein paar unbedachte Trends”, wenn etwa Schauspieler mit “T-Shirts mit aufgedruckten RAF-Symbolen” herumliefen, fügte der FDP-Politiker hinzu. “Es schüttelt mich, wenn die Leute mit den Terrorakten so leichtfertig umgehen”, sagte Westerwelle. Die Terroristen von damals seien “kein bisschen besser” als die Al-Qaida-Terroristen von heute und hätten Menschen “bestialisch” ermordet.

“Was erlauben Strunz” – immer montags um 23:30 Uhr auf N24.

Rajaa Alsanea: saudische Schriftstellerin – Tabubruch

Rajaa Alsanea: Eine 25-jährige saudische Schriftstellerin und ihr Tabubruch

Sie schreibt über Homosexualität und die Unterdrückung der Frau – Porträt von Rajaa Alsanea in der neuen BRIGITTE

Hamburg, 23. April 2007 – Rajaa Alsanea, 25, saudische Schriftstellerin, bricht in ihrem ersten Roman “Die Girls von Riad” alle Tabus: Sie schreibt intensiv von den Wünschen junger Frauen und gibt so den Blick frei auf ein Land, das sich abschirmt vom Rest der Welt wie kaum ein zweites. “Irgendjemand musste doch den Anfang machen”, sagt Alsanea in der neuen Ausgabe der BRIGITTE (ab 25. April im Handel).

Alsanea machte den Anfang und erzählt in ihrem Buch, wie Frauen an arrangierten Ehen zerbrechen, wie Geschiedene und Homosexuelle in ihrer Heimat geächtet werden. “Ich sage nicht, dass alle Saudis so sind, wie ich es in meinem Buch beschreibe. Ich sage nur, dass es diese Dinge in Saudi-Arabien gibt”, erklärt Alsanea. Radikale in ihrer Heimat sehen das anders: Alsanea bekam E-Mails, in denen ihr der Tod gewünscht wird. Ihr Buch war anfangs nur auf dem Schwarzmarkt erhältlich.

Rajaa Alsanea lebt derzeit in den USA, in Chicago macht sie ihren Master in Zahnmedizin. Nach dem Abschluss will sie in ihr Heimatland zurückkehren. Sie sagt, sie habe dort auch viel Zuspruch erfahren. “Es zeigt doch, dass Saudi-Arabien in Bewegung ist.”

Spiderman Revolution

Privat gedrehtes Spiderman-Video für den Sony Pictures Video Contest.

Filmstarts: DVD macht US-Kinos Konkurrenz

Die großen US-Filmstudios bringen immer mehr Filme gleichzeitig zum Kinostart auch auf DVD heraus. Obwohl der Wachstumsboom bei DVDs eigentlich vorbei ist, setzt Hollywood zunehmend auf die direkte Vermarktung im physischen Handel.

Filmstarts auf DVD finden sich besonders im Low-Budget-Bereich und in Segmenten mit spezifischem Publikum. War das so genannte “Direct-to-DVD”-Geschäft früher vor allem bei Filmen üblich, die nicht gut genug für den großen Kinostart waren, so entdecken jetzt auch immer mehr Top-Filmemacher das Verkaufsmodell für sich.

Breitet sich Trend tatsächlich weiter aus, könnte dies zur ernsthaften Konkurrenz für Kinobetreiber werden. Die Kinos sind wenig interessiert daran, sich Filmstarts mit dem DVD-Handel zu teilen. Im Gegensatz zu den USA scheint die Thematik in Deutschland derzeit allerdings gar keine Rolle zu spielen. “Hierzulande gab es bisher eigentlich noch keinen Fall, in dem der parallele Filmstart auf DVD versucht wurde. Verschiedene Studien belegen, dass ein solches Vorgehen wirtschaftlich gesehen gar nicht sinnvoll ist”, sagt Thomas Negele, Vorstandsvorsitzender des Hauptverbandes Deutscher Filmtheater (HDF) http://www.hdf-kino.de, im Gespräch mit pressetext. Und gebe es die Entwicklung, so wäre wohl bitte mit heftigem Widerstand seitens der Kinobetreiber zu rechnen, fügt Negele hinzu.

In der Vergangenheit gab es auch in den USA bereits Fälle, in denen sich Filmtheater weigerten eine Produktion auf die Leinwand zu bringen, wenn diese gleichzeitig als DVD auf den Markt geworfen wurde. Für die Filmemacher wiederum scheint sich die DVD derzeit als lohnendes Marketinginstrument zu präsentieren. Laut Untersuchungen von Adams Media Research ist die Zahl der DVD-Filmstarts von 430 im Jahr 2004 auf 630 im Jahr 2006 gestiegen, berichtet das Wall Street Journal.

Filmstudios wie zum Beispiel Warner Bros. zeigen bei der unmittelbaren DVD-Vermarktung durchaus auch Kreativität und Experimentierfreude. Eine Idee sind etwa DVDs, die verschiedene Storylines beinhalten, wo der Zuschauer selbst aus unterschiedlichen Enden, eines auswählen kann. Negele glaubt jedoch nicht an den Erfolg der simultanen Filmstarts. “Damit würde man das Publikum vor eine Entweder-Oder-Entscheidung stellen und eigentlich keinen zusätzlichen Gewinn einfahren. In Deutschland hat man das Aufheben der Fenster zwischen Kinostart und DVD-Release immer für schädlich gehalten.” Wenn Kino nicht funktioniert, funktioniere auch DVD nicht. Der starke Preisverfall bei DVDs könne durch eine Verkürzung des Fensters jedenfalls nicht aufgehalten werden. “Vielmehr müsste man sich Gedanken über falsche Händlernetze machen, weil die Märkte nicht am Produkt Film und seiner Wertigkeit interessiert sind, sondern am Verkauf elektronischen Equipments”, meint Negele.

Aussender: www.pressetext.de

Heidi Klums Personaltrainer entwickelt Diat fuer Elton

30 Kilo in 30 Tagen? Heidi Klums Personaltrainer entwickelt Abspeckprogramm für TV-Komiker Elton

David Kirsch half schon Sarah Connor und Heidi Klum, ihren Babyspeck wieder loszuwerden. Jetzt macht der Personaltrainer TV-Komiker Elton für den New York Marathon fit. Wie das funktionieren soll? Das erklären David Kirsch und Elton gemeinsam in “TV total” am Dienstag, 24. April 2007, um 23.15 Uhr auf ProSieben.

David Kirsch ist der Fitness-Guru der Promis. Pop-Star Sarah Connor ließ vor kurzem vermelden, sie habe mit seiner Hilfe nach ihrer Schwangerschaft 30 Kilo abgenommen. Supermodel Heidi Klum verdankt ihre Figur ebenfalls dem Ernährungs- und Fitnessplan des US-Amerikaners.

Bei “TV total” bekommt er es mit einem besonders “schweren” Fall zu tun. David Kirsch stellt Eltons persönlichen Fitnessplan vor. Der rundliche Comedian nimmt im November am New York Marathon teil. Grund dafür ist eine verlorene Wette. Elton hatte im Rahmen der “McFit Fight Night” gewettet, Stefan Raab werde gegen Regina Halmich nicht die fünfte Runde erreichen. Raab hielt über die volle Distanz von sechs Runden durch.

“TV total” am Dienstag, 24. April 2007, um 23.15 Uhr auf ProSieben, zu Gast: David Kirsch und Elton