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Medien Weblog

PDF-Dateien als Sicherheitsrisiko

PDF-Dateien sind durch die Integration von JavaScript zu einem potenziellen Sicherheitsrisiko geworden. Anwender sollten Acrobat entsprechend konfigurieren und bei Dokumenten unbekannter Herkunft misstrauisch sein, rät das IT-Profimagazin iX in seiner aktuellen Ausgabe 2/10, die am 21. Januar in den Handel kommt.

Trifft ein böswillig manipuliertes PDF-Dokument auf einen Acrobat Reader, in dem die Sicherheitstore weit offen stehen, besteht akute Gefahr für das System des Anwenders. “Daher gilt grundsätzlich: Keine unbekannten PDFs beziehungsweise PDF-Dokumente von unbekannten Absendern öffnen, wenn nicht vorsorglich Einschränkungen in den Sicherheitskonfigurationen des Acrobat Readers vorgenommen wurden”, empfiehlt iX-Chefredakteur Jürgen Seeger.

In der letzten Version hat Adobe Funktionen zur “Erweiterten Sicherheit” in Acrobat und im Reader integriert. Unter dem Menüpunkt “Voreinstellungen” können Anwender wesentliche Konfigurationen vornehmen, zum Beispiel, woher ein Dokument externe Daten nachladen darf. Für das gelegentliche Anschauen von PDF-Dokumenten bieten sich alternative PDF-Reader an, da sie in der Betrachtungsfunktion vom Umfang durchaus vergleichbar sind.

Seit Version 7 unterstützt Adobe die Integration von JavaScript. Dadurch wurde ein Einfallstor für Schadcode geschaffen, denn der Funktionsumfang von JavaScript im PDF ist enorm. So lassen sich der Standardaktion “Speichern” beliebige JavaScript-Aktionen zuordnen, auch solche, die Sicherheitslücken ausnutzen. Eine weitere Schwachstelle von Acrobat ist das Ergebnis der Verschmelzung von Flash und Acrobat durch die Übernahme von Macromedia durch Acrobat. Sicherheitslücken im Flash Player betreffen oft auch Adobe Reader sowie Acrobat 9.x, da Flash-Komponenten dort im Lieferumfang enthalten sind. Zusammen mit der Tatsache, dass Acrobat laut Herstellerangaben auf über 93 Prozent aller Computersysteme weltweit installiert ist, haben Hacker beste Voraussetzungen. Von Januar bis April 2008 zählten die Sicherheitsspezialisten der Firma F-Secure 128, im gleichen Zeitraum ein Jahr später bereits 2300 verseuchte PDF-Dokumente.

Gier – Mit Glanz und Gloria

TV-Tipp: Der zweiteilige Spielfilm “Gier – Mit Glanz und Gloria” (erster Teil am 20.01.10 um 20:15 Uhr auf ARD) vom Kult-Regisseur Dieter Wedel erzählt in huvorvoller und gesellschaftkritischer Form, wie die Reichen und Schönen der “Gier” verfallen.

Anlageberater Dieter Glanz (Ulrich Tukur) und seine Frau Gloria (Jeanette Hain) gelten in der Finanzszene als Genies, den die Leute gerne ihr Geld geben. Die Gier nach Geld, nach Macht und Anerkennung, nach Freundschaft und Liebe steht im Zentrum von Dieter Wedels Film. Frei nach wahren Begebenheiten erzählt er die betrügerischen Machenschaften eines Hochstaplers: Dieter Glanz ist ein charismatischer Finanzjongleur und ein begnadeter Menschenfänger, dem die Reichen das Geld hinterherwerfen. Sie hoffen auf fantastische Gewinne, ihre Gier lässt sie blind werden.

Ulrich Tukur in “Gier” – Kulturjournal – NDR

Inspirieren ließ sich der Regisseur Dieter Wedel vom deutschen Hochstapler Jürgen Harksen, der 1983 gutgläubigen (gierigen?) Anlegern in Hamburg Renditen bis zu 1300 Prozent versprach: “Faktor 13″ nennt das auch Glanz in Gier. Prominente Opfer waren Dieter Bohlen und Udo Lindenberg. Der Betrug flog auf, Harksen floh nach Südafrika und wurde 2003 zu mehr als sechs Jahren Haft verurteilt.

Gier – Mit Glanz und Gloria – Die Darsteller und ihre Rollen

Ulrich Tukur als Dieter Glanz
Jeanette Hain als Gloria Glanz
Devid Striesow als Andy Schroth
Katharina Wackernagel als Sabine Schroth
Heinz Hoenig als Vater Schroth
Uwe Ochsenknecht als Leon Grünlich
Sibel Kekilli als Nadja Hartmann
Harald Krassnitzer als Hajo Novak
Isa Haller als Isa Novak
Kai Wiesinger als Alfi Baumer
Mariella Ahrens als Renate Behrend
Anouschka Renzi als Barbara Ewert

Gier – Mit Glanz und Gloria
Sendetermine – ARD DasErste
Mi, 20.01.10 | 20:15 Uhr
Do, 21.01.10 | 20:15 Uhr
Weblink: daserste.de/gier/

Internetradio-Player fuer Windows 7

Wer Windows 7, das neueste Betriebssystem von Microsoft, auf seinem Computer installiert, kann auch weiterhin den phonostar-Player nutzen.

Die Version 3.0 des Players, die gerade erst gerelauncht wurde, haben die Hamburger Internetradio-Pioniere von phonostar jetzt auch für Windows 7 optimiert.

Mithilfe des kostenlosen phonostar-Players sind über 5.000 verschiedene Radiosender zu empfangen. Übersichtliche Such- und Aufnahmefunktionen ermöglichen eine intuitive Bedienung. phonostar verzeichnet derzeit 1,6 Millionen Visits (Quelle: IVW, September) und rund 6,3 Millionen Page Impressions.

“Für uns ist es wichtig, unseren Usern sagen zu können, dass der phonostar-Player auf allen aktuellen Windows-Versionen läuft – auch auf der neuesten”, sagt Constanze Mahnert, Leiterin Marketing bei phonostar und ergänzt: “Die Verfügbarkeit unseres Players ganz unabhängig vom Betriebssystem ist ein Projekt, bei dem wir in Kürze den nächsten Schritt machen werden.”

Über 5.000 Internetradios versorgen den Nutzer der Software rund um die Uhr mit Lieblingsmusik. Alle Radiosendungen und Musik kann man direkt als MP3 aufnehmen. Zu Weihnachten und Advent werden in vielen Internetradios z.B. auch schöne Weihnachtslieder gespielt. Auch wer stimmungsvolle Weihnachtsmusik aufnehmen will und als MP3 abspielen will, der kann das mit dem Internetradio Player machen. Es gibt z.B. Weihnachtsradios, die nur Weihnachtsmusk spielen.

Hier kann man die aktuelle phonostar-Player 3.0 Version kostenlos runterladen:
phonostar-Player 3.0 – download »

Historischer Film mit Maria Furtwaengler

Drehstart für neuen historischen ZDF-Zweiteiler mit Maria Furtwängler teamWorx produziert “Vom Glück nur ein Schatten”

Am 8. September 2009 fällt in Polen die erste Klappe zu dem großen historischen Zweiteiler “Vom Glück nur ein Schatten” (Arbeitstitel). In der Hauptrolle: Maria Furtwängler als eine Frau und Mutter in der Stunde Null: Vom Zweiten Weltkrieg um die Liebe ihres Lebens gebracht, ist sie es, die mit Einfallsreichtum, unerschütterlichem Einsatz und vielen Entbehrungen ihre Familie durchbringt. Die ebenso emotionale wie moderne Lebens- und Liebesgeschichte inszeniert Miguel Alexandre (“Die Patin”, “Die Frau vom Checkpoint Charly”, “Kinder des Sturms”) nach einem Buch von Thomas Kirchner (“Das Wunder von Berlin”). In weiteren Rollen sind Pasquale Aleardi, Dorka Gryllus, Rosel Zech, Günther Maria Halmer, Nicole Marischka und Heikko Deutschmann zu sehen.

Ungewöhnlich und tragisch ist die Liebe von Ursula (Maria Furtwängler) und Wolfgang Heye (Pasquale Aleardi), kurz und heftig ihr gemeinsames Glück: In einem Kabarett lernten sich die talentierte Pianistin und der aufstrebende Bariton kennen und lieben. Der Krieg beendet das junge Glück. Wolfgang wird eingezogen. Ursula zieht mit den beiden gemeinsamen Kindern zurück zu ihren Eltern nach Danzig. Während Wolfgangs Fronturlaub ein paar kostbare Sommertage 1943 an der Ostsee, mehr wird Ursula jedoch nicht bleiben von der Liebe ihres Lebens. Gut zwei Jahre später bekommt sie die niederschmetternde Nachricht: Wolfgang ist tot, gefallen im Fronteinsatz.

Gelegenheit zu trauern hat Ursula in diesen ersten Jahren des Wiederaufbaus kaum. Nach der Flucht aus Danzig findet sie Arbeit in Rostock und bringt für ihre Familie das Nötigste nach Hause, später auch für ihre Eltern (Rosel Zech und Günther Maria Halmer). Ursula stellt ihre Interessen zurück, kämpft für ihre Kinder unerschütterlich ums Überleben. Der Kalte Krieg hat begonnen, der Gründung der Bundesrepublik folgt die Gründung der DDR. Ursula erlebt die Repressionen gegen politisch Andersdenkende, mit diesem Verständnis von Sozialismus kann sie nichts anfangen. In der lebenslustigen Norah (Dorka Gryllus), die als Sängerin für die sowjetischen Soldaten auftritt und Ursula als Pianistin engagiert, findet sie eine Freundin. Heimlich bereiten die beiden Frauen die Flucht in den Westen vor, wo beide versuchen, den Kindern und sich ein neues Leben aufzubauen. Als Norah schließlich an der Mainzer Oper ihr erstes Engagement erhält, kommt es immer häufiger zum Streit. Zaungast hat Ursula nie sein wollen, und so wach ihre Sehnsucht nach Musik noch immer ist, weiß sie sicher: Ohne Wolfgang wird es nie wieder sein wie damals, während der glücklichsten Jahre ihres Lebens…

Heike Hempel, Leiterin der ZDF-Hauptredaktion Unterhaltung-Wort, über das Projekt: “In seinem hochemotionalen und melodramatischen Kern geht dieser Stoff weit hinaus über das, was wir bisher unter dem Begriff des zeitgeschichtlichen Fernsehfilm-Events verstanden haben. Mit Maria Furtwängler in der Hauptrolle erzählt der Film ein über zwei Jahrzehnte sehr fein und genau geführtes Frauenporträt fürs große Publikum: die authentische Lebensgeschichte einer Unangepassten. Ein einzelnes Leben, das für viele Leben steht: Zutiefst bewegend sowohl in seinen Glücksmomenten wie in dem, was die Zeitläufe daraus werden ließen.”

Nico Hofmann, Produzent: “Dieser Stoff, den wir vier Jahre lang entwickelt haben, geht neue Wege in der Erzählform des historischen Fernsehens. Die Genauigkeit in der biografischen Lebensbeschreibung über zwei Dekaden steht im Mittelpunkt: vor allen Dingen die Umbruchzeit nach der Stunde Null zwischen 1945 und 1946 hat uns interessiert, es war die Stunde, die Jahre der Frauen, die das Gesicht der neu erwachenden Bundesrepublik geprägt haben. Es war eine Zeit voller Brüchigkeit und Suche nach neuen Werten nach dem Zusammenbruch Hitler-Deutschlands. Dieser wichtige Wechsel zwischen Drittem Reich und dem Neubeginn nach 1945 ist in dieser Dimension einer großen familienepischen Erzählung noch nicht inszeniert worden. Die Geschichte von Ursula Heye, gespielt von Maria Furtwängler, steht fast schon symbolisch für all diese Jahre tiefer Verzweiflung über die Verbrechen Hitler Deutschlands, Melancholie und dem Wunsch nach Aufbruch.”

Vorlage für den Zweiteiler sind die gleichnamigen Erinnerungen von Uwe-Karsten Heye. “Vom Glück nur ein Schatten” ist eine Produktion der teamWorx Television & Film GmbH, in Koproduktion mit dem ZDF. Produzenten sind Nico Hofmann, Dr. Jürgen Schuster und Benjamin Benedict, die Redaktion im ZDF liegt bei Heike Hempel und Alexander Bickel. Der Film wird gefördert mit Mitteln des Medienboards Berlin Brandenburg und der Filmstiftung NRW.

Die Dreharbeiten finden bis Mitte Dezember 2009 in Polen, Mecklenburg-Vorpommern, Niedersachsen, Berlin-Brandenburg, Bayern und schließlich Nordrhein-Westfalen statt.

Die Auflehnung – Verfilmung Lenz-Roman mit Jan Fedder

“Die Auflehnung”: NDR verfilmt Lenz-Roman mit Jan Fedder in Niedersachsen und Hamburg

Jan Fedder spielt zum dritten Mal die Hauptrolle in der Verfilmung eines Romans von Siegfried Lenz: Vom 4. August bis zum 3. September steht er für das NDR-Drama “Die Auflehnung” vor der Kamera. Manfred Stelzer dreht den Film – das Drehbuch schrieb Lothar Kurzawa- in Niedersachsen (Eschede, Bienenbüttel, Jesteburg, Winsen/Luhe, Vierhöfen) und Hamburg. Bisher war Fedder bereits in den NDR-Verfilmungen der Lenz-Bücher “Das Feuerschiff” und “Der Mann im Strom” zu sehen – für diese Rolle bekam er 2006 den Deutschen Fernsehpreis.

In “Die Auflehnung” stellt Jan Fedder den Fischmeister Frank Wittmann dar. Mit seiner Frau Sophie (Kirsten Block) und der Tochter Ute (Jodie Leslie Ahlborn) führt er seine Teichwirtschaft mit Fleiß und Hartnäckigkeit durch wirtschaftlich schwere Zeiten. Als der erste Kormoran in die Teichanlage einfällt, ist Frank Wittmann alarmiert. Er greift zur Waffe, um sich gegen die Fischräuber zu wehren – obwohl die Vögel durch bestehende Verordnungen geschützt sind.

Zur gleichen Zeit erscheint Franks Bruder Willy (André Hennicke) auf dem elterlichen Hof. Der renommierte Teeverkoster hat seinen Geschmackssinn verloren und steht vor dem Nichts. Er will sich am Ort seiner Kindheit eine Auszeit nehmen und wird im neuen Gästehaus einquartiert. Willy trifft auf Corinna (Daniela Schulz), eine Freundin von Ute, die im alten Teehaus serviert. Argwöhnisch von Frank beobachtet, entwickelt sich zwischen beiden eine schüchterne Liebesgeschichte.

Kurze Zeit später bekommt Frank Wittmann Ärger mit Henning Holmsen (Rainer Piwak), dem Leiter der örtlichen Polizeiwache. Holmsen hat den toten Kormoran entdeckt. Franz leugnet, ein Gewehr zu besitzen, aber Holmsen lässt nicht locker …

Produzent ist Markus Trebitsch (Aspekt Telefilm-Produktion GmbH); Kamera: Wedigo von Schultzendorff; Produktionsleitung: Albert Schwinges; Redaktion: Doris J. Heinze. Der Film wird gefördert mit Mitteln der nordmedia Fonfs GmbH in Niedersachsen und Bremen.